Touristenvisum Suriname - Visum Suriname online beantragen

 
   
 
 
 
     
 

Mehr erfahren: E-Tourist Card

Das Außenministerium von Suriname hat vor kurzem das Suriname Touristen-e-Visum für Bürger aus über 100 Ländern eingeführt. Dieses Touristen-e-Visum erlaubt Reisenden, das Land nur für touristische Zwecke zu betreten und ermöglicht ihnen, in Suriname für bis zu 90 Tage pro Einreise zu bleiben. Der Antragsprozess für das Touristen-e-Visum für Suriname ist sehr einfach und erfolgt zu 100 % online. Sobald der Antrag eingereicht und angenommen wurde, erhält der Antragsteller eine Einreiseerlaubnis, die bei der Ankunft den Einwanderungsbeamten vorgelegt werden muss. Ja, so einfach ist das.

Das e-Visa-Antragssystem ist eine Online-Methode, um Visa von überall auf der Welt zu beantragen. Zu den Vorteilen dieses Systems für Reisende gehört, dass Visa jederzeit und überall schnell über das Internet beantragt werden können und dass die Zahlung zum Zeitpunkt des Antrags online erfolgt.

Erforderliche Dokumente für den Antrag
  • Einen aktuell gültigen Reisepass

  • Reiseroute

  • Hotelreservierung oder Einladungsschreiben eines Bürgen in Suriname

  • Ein digitales Foto, das in den letzten 3 Monaten aufgenommen wurde

  • Eine Kredit-/Debitkarte oder ein PayPal-Konto

Wichtige Hinweise
  • Reisende müssen einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten ab dem Datum der Ankunft vorweisen können und er muss über eine Seite für den Stempel verfügen.

  • Das e-Touristenvisum für Suriname ermöglicht Antragstellern einmalige Einreise in Suriname, und sie können im Land für bis zu 90 Tage pro Einreise.

  • Sie sollten an der Grenze nachweisen können, dass Sie über ein Hin- und Rückfahrticket und eine Hotelreservierung verfügen.

  • Sie sollten an der Grenze auch nachweisen können, dass Sie über ausreichende Mittel verfügen, um alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Reise nach Suriname zu decken, einschließlich Gelder für die Finanzierung von Minderjährigen, die Sie begleiten.

  • Der Besitz eines Visums für Suriname bietet dem Inhaber kein automatisches Recht auf Einreise in das Land. Ein Einwanderungsbeamter im Einreisehafen kann einer Person die Einreise verweigern, wenn er der Ansicht ist, dass diese Person nicht in der Lage ist, die Einwanderungsanforderungen zu erfüllen, oder dass die Anwesenheit dieser Person in Suriname gegen nationale Interessen oder die nationale Sicherheit verstößt.

Erfahrungsberichte
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Häufig gestellte Fragen

Die e-Touristenkarte für Suriname ist ein offizielles Dokument, das Besuchern aus 53 Ländern die Einreise in Suriname und die Reise innerhalb von Suriname zu touristischen Zwecken ermöglicht.
Für die Einreichung Ihres Antrags benötigen wir Folgendes:
  • Einen Scan Ihres Reisepasses
  • Ihre Flugbestätigung
  • Hotelreservierung
  • Ein digitales Foto, das in den letzten 3 Monaten aufgenommen wurde
  • Eine Kredit-/Debitkarte oder ein PayPal-Konto

Die e-Touristenkarte für Suriname kostet EUR 47.87.

Zusätzlich wird eine Bearbeitungsgebühr von EUR 22.16 für die Standardbearbeitung erhoben.

Für die Schnellbearbeitung und Superschnellbearbeitung beträgt die Servicegebühr EUR 35.46 bzw. EUR 53.19.

Das hängt von der von Ihnen gewählten Bearbeitungszeit ab. Wir bieten drei Möglichkeiten an:

  • Standardbearbeitung: 7 Werktage

  • Schnellbearbeitung: 5 Werktage

  • Superschnellbearbeitung: 3 Werktage

Die e-Touristenkarte für Suriname ermöglicht einmalige Einreise und hat eine Gültigkeit von 90 Tage nach Ankunft
Ihr Reisedokument muss mindestens bis 6 Monate nach Ablauf Ihrer e-Touristenkarte gültig sein. Außerdem sollte Ihr Reisepass mindestens eine leere Seite haben, auf der Ihre e-Touristenkarte platziert werden kann.
Die e-Touristenkarte für Suriname ermöglicht den Inhabern nur eine Einreise.
Der Reisende muss dieses Visum mindestens 3 Werktage vor der Reise nach Suriname beantragen.
NEIN. Der Besitz einer Landegenehmigung für Suriname gewährt dem Inhaber kein automatisches Recht auf Einreise in das Land. Der Einwanderungsbeamte am Einreiseort kann einer Person die Einreise verweigern, wenn er der Ansicht ist, dass diese Person nicht in der Lage ist, die Einwanderungsanforderungen zu erfüllen, oder dass die Anwesenheit dieser Person in Suriname gegen nationale Interessen oder die nationale Sicherheit verstößt.
Bei der Ankunft in Suriname müssen Sie Ihren Reisepass zusammen mit Ihrer e-Touristenkarte für Suriname vorlegen, die ausgedruckt werden muss.

Haben Sie schon einmal von Suriname gehört? Sollte die Antwort „Nein“ lauten, dann ist es höchste Zeit, dass Sie mehr über dieses kleine Land im Norden Südamerikas erfahren. Was Sie erwartet: Authentische Kulturen, eine bezaubernde Natur und einzigartige Menschen unterschiedlichster Herkunft.

Suriname ist eine ehemalige niederländische Kolonie, die an die Nordatlantikküste im Norden und im Osten an Französisch-Guayana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana grenzt. Es ist das kleinste unabhängige Land auf dem südamerikanischen Kontinent, dessen Amtssprache auch heute noch Niederländisch ist. Die relativ kleine Bevölkerung lebt hauptsächlich an der Küste. Die Währung ist der Suriname-Dollar.

Die Unabhängigkeit von den Niederlanden erhielt das Land im Jahre 1975. Fünf Jahre später wurde die Zivilregierung durch ein Militärregime ersetzt, das Suriname zu einer sozialistischen Republik erklärte. Erst im Jahre 1987 kam es durch den großen inländischen und internationalen Druck schließlich zu demokratischen Wahlen. 1989 stürzte das Militär die Zivilregierung, 1991 kehrte eine demokratisch gewählte Regierung an die Macht zurück.

Suriname ist für seinen unberührten Regenwald, exotische Pflanzen und Tiere, wilde Stromschnellen, große Flüsse und atemberaubende Bergregionen im Süden des Landes bekannt. Dunkle Bäche ziehen sich durch die Savannen, wo weiße Sandböden einen intensiven Kontrast zu grünen Bäumen bilden, während Palmen und riesige Waldriesen in verschiedenen Arten und Farben das magische Panorama des Dschungels zieren.

Fast ein Drittel des Landes wurde inzwischen zum Nationalreservat erklärt, was die dortige Natur auch insgesamt zur Hauptattraktion für Touristen macht. Die Auswahl ist dabei grenzenlos: So können Sie sich an die Strände von Galibi und Albina begeben, um Zeuge des beeindruckenden Brutprozesses der einheimischen Schildkröten zu werden, oder einen Hubschrauberflug zu einem der abgelegeneren Strände buchen, um die Ruhe und Abgeschiedenheit dieser paradiesischen Fleckchen zu genießen. Unterwegs können Sie Flussdelfine beobachten und die typischen Mangrovenwälder zwischen dem Ozean und den Regenwäldern bestaunen. Die Amazonas-Regenwälder bedecken den größten Teil des Landes und beherbergen Tausende von Vögel, Reptilien, Affen und sogar eine Handvoll Jaguare.

Das Klima ist als tropisch zu bezeichnen und wird durch Passatwinde bestimmt. Der jährliche Niederschlag liegt bei durchschnittlich 2200 mm. Es gibt zwei Trockenzeiten (Februar bis März, August bis November) und zwei Regenzeiten (Dezember bis Januar, April bis August). Der November ist im Allgemeinen der heißeste Monat im Jahr.

Durch die fortschreitende Entwicklung des Tourismus gibt es inzwischen auch von Tourguides geleitete Wanderungen, die eine komfortable Option sein können, wenn Sie ein paar Tage damit verbringen möchten, wild lebende Tiere oder Pflanzen zu beobachten. Auch Tagesausflüge sind möglich. Das Central Suriname Nature Reserve ist das beliebteste der vielen Reservate und beherbergt die Raleigh-Wasserfälle und den Voltzberg. Im Naturpark Brownsberg befindet sich einer der größten künstlichen Seen der Welt, der Brokopondo-Stausee.

Die Küste ist der bevölkerungsreichste Teil des Landes und die Hauptstadt Paramaribo bietet eine Fülle von Nachtleben. Suriname ist eines der wenigen Länder in Südamerika, in denen Casinos gesetzlich erlaubt sind, und die meisten dieser Casinos befinden sich im Zentrum der Hauptstadt. Paramaribo wird wegen seiner kolonialen Architektur aus Holz und einzigartigen Designs oft als die Holzstadt bezeichnet.

Die indigene Bevölkerung lebt hauptsächlich im Landesinneren. Inwieweit diese von dem Tourismus profitieren oder lieber ungestört ihrem Leben nachgehen wollen, sollte im Vorfeld der Reise unbedingt abgesprochen werden. In jedem Fall gilt, wie bei allen Reisen dieser Art, dass stets umsichtig und respektvoll mit der ansässigen Bevölkerung und Natur umgegangen werden sollte. Zum Beispiel betrachten die Bewohner des Landesinneren bestimmte Bäume und Orte als heilig und es ist wahrscheinlich, dass Sie ihre Zustimmung benötigen, bevor Sie ein Foto schießen dürften. Dies wird Ihnen in der Regel auch von Ihrem örtlichen Reiseleiter mitgeteilt werden.

Da Suriname noch nicht von vielen Touristen besucht wird und das Landesinnere nicht leicht zu erreichen ist, sind die Reisekosten oft höher als erwartet. So können einige der Touristenattraktionen teurer sein als beispielsweise in Europa oder den Vereinigten Staaten. Die Tendenz zeigt allerdings auch, dass die Touristenzahlen in den letzten Jahren langsam, aber stetig gestiegen sind, so dass langfristig mit einem umfangreicheren und auch einem günstigerem Angebot zu rechnen ist. Zurzeit ist die Fortbewegung jedoch mit einem Boot oder einem Auto am unkompliziertesten möglich. Es gibt zwar nicht so viele Straßen ins Landesinnere, aber an jedem Flussufer können Boote zu günstigen Preisen gechartert werden. In einem solchen Fall ist es dennoch ratsam, mit einem Reiseleiter zu reisen. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten, obwohl einige Vermieter die Nutzung des PKW im Wald verbieten. Zudem sollte stets ein Auto mit Allradantrieb gemietet werden – nur so lässt sich ein Vorankommen auch garantieren. Außerdem sollten Sie nicht zuletzt beachten: in Suriname herrscht Linksverkehr.

Alternativ können Sie auch mit dem Bus fahren. Die meisten bedeutenden Orte sind durch ein System von Kleinbussen verbunden, die sich sowohl in Privatbesitz als auch in Staatsbesitz befinden. Ihr Ruf sagt ihnen allerdings nach, zwar billig, aber auch langsam zu sein. Zudem gibt es zwei lokale Fluggesellschaften, die private Verbindungen ins Landesinnere anbieten, Bluewing Airlines und Gumair.

Auch kulinarisch hat das Land einiges zu bieten: Aufgrund der ethnischen Vielfalt gibt es eine Vielzahl an exotischen Lebensmitteln. Sie werden demnach auf indische (besonders Roti mit Huhn), chinesisch, javanische (indonesisch) und kreolische Gerichte stoßen. Wir sagen: Guten Appetit! Allerdings wäre Suriname ohne seine Vielzahl an großartigen Fruchtsäften nicht das tropische Paradies, das man schon so klar vor Augen hat. Sogar der allseits bekannte Orangensaft ist dort ein echtes Geschmackserlebnis. Aber zögern Sie nicht, großartige tropische Früchte wie Passionsfrucht (bekannt als „Markoesa“) oder Sauersaft, besser bekannt als Guanábana (auch „Zuurzak“), zu probieren. Da die Einheimischen ein Faible für Süßes haben, wird den meisten Säften, die Sie in Flaschen kaufen können, Zucker zugesetzt. Für die ungesüßte Variante fragen Sie am besten nach frisch gepresstem Saft.

Und es ist genau diese Vielfalt und Schönheit der Natur sowie der Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt, die die meisten ihrer ursprünglichen Bräuche und Gewohnheiten beibehalten haben, die Suriname einzigartig machen.

Haben wir Sie überzeugt? Worauf warten Sie dann noch? Planen Sie Ihre Reise in das atemberaubend schöne Suriname und erkunden Sie die Einzigartigkeit dieses kleinen Landes, die jede Reise zu einem besonderen Erlebnis macht. Wir wünschen Ihnen dabei viel Spaß.

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Eine Gelbfieberimpfung ist empfohlen, wenn Sie aus einem Land mit dem Risiko einer Gelbfieberübertragung einreisen.

Klicken Sie für weitere Informationen auf den folgenden Link:

https://www.who.int/ith/ITH_Annex_I.pdf

Die meisten Menschen lieben es, neue Länder und Welten zu erkunden. Im Vorfeld einer solchen, oft aufregenden Reise spielt die Planung jedoch eine erhebliche Rolle. Dabei gilt es nicht nur zu eruieren, wie das Urlaubsziel zu erreichen ist und wo man seine Zeit während des Aufenthalts verbringt, sondern auch Fragen hinsichtlich der Einreisemodalitäten oder landestypischer Besonderheiten sollten in die Planung einbezogen werden. Suriname stellt da sicherlich keine Ausnahme dar. Aus diesem Grund haben wir Ihnen in dem nachfolgenden Text die wichtigsten Informationen zusammengestellt:

Am Anfang eines jeden Urlaubs steht die Einreise. Und diese setzt in den meisten Fällen ein Visum voraus. Dies ist auch in Suriname der Fall. Vorliegend gibt es drei Kategorien von Reisenden, wenn man die Einreisebestimmungen näher betrachtet. Die erste Kategorie umfasst Staatsbürger von Ländern, die ohne ein Visum einreisen können. Dies betrifft insgesamt 29 Nationalitäten. Diesen ist es möglich, allein mit einem Reisepass nach Suriname einzureisen. Je nach Nationalität können sich diese Personen zwischen 30 Tagen und sechs Monaten visumfrei in Suriname aufhalten.

Die zweite Kategorie bilden Personen, die berechtigt sind, eine Touristenkarte zu beantragen. Eine solche Regelung gilt für Bürger aus 53 Ländern. Die Touristenkarte ist online oder bei der Ankunft am Flughafen Amsterdam Schiphol, am internationalen Flughafen Johan Adolf Pengel oder bei jeder anderen surinamischen Vertretung im Ausland erhältlich. Für die Touristenkarte wird allerdings eine entsprechende Gebühr erhoben.

Die dritte und letzte Kategorie umfasst alle Personen, die weder in die erste noch in die zweite Kategorie gehören. Die gute Nachricht ist jedoch, dass diese Personen relativ problemlos online ein Visum beantragen können. Das Online-Bewerbungsverfahren ist kurz und unkompliziert. Allerdings sollten Sie Ihr Visum mindestens 72 Stunden im Voraus Ihrer Reise beantragen.

Eine durchaus erwähnenswerte Tatsache ist, dass Sie ein e-Visum für Suriname beantragen können, auch wenn Sie von der Visumpflicht befreit sind, aber vorhaben, länger in Suriname zu bleiben. Wenn Sie beispielsweise argentinischer Staatsbürger sind, können Sie gemäß der Visumpolitik von Suriname 180 Tage ohne Visum in Suriname bleiben. Wenn Sie nach dieser Zeit sich noch länger in Suriname aufhalten möchten, hätten Sie die Möglichkeit ein entsprechendes e-Visum zu erwerben.

Die beste Zeit, um Suriname zu besuchen, ist während der Trockenzeit. Diese tritt zwei Mal jährlich auf. Von Februar bis März und von August bis November. Bedenken Sie jedoch, dass der November die heißeste Zeit in Suriname ist und es ziemlich unangenehm werden kann. Die Nässe in der Regenzeit bietet allerdings auch nicht die ideale Grundlage dafür, die Natur vor Ort zu erkunden. Die offizielle Sprache in Suriname ist Niederländisch. Dies ist auf die Kolonialgeschichte des Landes zurückzuführen. So erlangte Suriname 1975 zwar seine Unabhängigkeit von den Niederlanden, aber die Sprache blieb. Sranang Tongo ist eine weitere Sprache, die dort zu finden ist. Wenn Sie vorhaben, surinamische Stände zu bereisen, wird Ihnen Englisch jedoch am ehesten weiterhelfen. Wenn Sie jedoch in ländlichere Gebiete reisen, werden Sie dort nicht so viel Glück haben. Wir empfehlen Ihnen, sich vor der Abreise mit den wichtigsten Ausdrücken und Sätzen im Niederländischen vertraut zu machen.

Was die Attraktionen angeht, reisen die meisten Menschen wegen der Schönheit der Natur nach Suriname. Der größte Teil des Landes ist ein Naturschutzgebiet, das durch Flora und Fauna begeistert. Zu empfehlen sind beispielsweise die Strände Galibi und Albina, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch Gelegenheit bieten, die Paarungszeit der Lederschildkröten zu beobachten. Auch kann man einen Hubschrauberflug zu einer abgelegeneren Insel buchen, wenn man die Einsamkeit und Ruhe sucht. Unterwegs können Sie zudem Flussdelfine sowie die Mangrovenwälder zwischen Meer und Regenwald erkunden. Die Sehenswürdigkeiten sind insgesamt spektakulär und vielfältig.

Da Suriname größtenteils von den Regenwäldern des Amazonas bedeckt ist, ist es touristisch nicht vollständig erschlossen. Das macht aber sicher auch einen Teil des Charmes des Landes aus. So werden Sie einige wunderschöne Resorts im Herzen des Dschungels finden, die Ihnen das Gefühl geben, als eine der wenigen ersten Menschen dieses Paradies zu erkunden. Insgesamt stellt der Wald ein weiteres Highlight einer jeden Reise nach Suriname dar: Sie können dort Gummibäume, Kakteen und eine Vielzahl von Orchideen sehen.

Wenn Sie sich abenteuerlustig fühlen, können Sie zudem Dörfer in der Region besuchen. Dabei werden Sie um einen Ausflug in den tiefen Dschungel nicht herumkommen. Allerdings befinden sich einige Dörfer direkt am Flussufer. Wie bei jeder Reise bietet es sich an, Einheimische zu treffen und ein oder zwei Dinge über ihre Kultur zu lernen. Suriname ist die Heimat vieler unterschiedlicher Kulturen.

Das Essen in Suriname ist dank der Mischung der Kulturen absolut lecker und abwechslungsreich. Das surinamische Essen ähnelt der indischen und pakistanischen Küche, aber der Unterschied besteht darin, dass es weniger scharf ist und gerade für europäische Gaumen umso geschmackvoller macht. Sie können auch chinesisches Essen, Javanisch, Kreolisch und vieles andere finden. Sie sollten so viele Restaurants wie möglich ausprobieren, während Sie dort sind. Ihre Geschmacksknospen werden Ihnen sicher dankbar sein.

In Bezug auf die Sicherheit sollten Sie sich hauptsächlich auf den gesunden Menschenverstand verlassen. Wagen Sie sich nicht allein in die Dunkelheit. Außerdem sollten Sie den Palmengarten in Paramaribo meiden, da dieser als Drogenumschlagsplatz gilt. Außerdem sollte man niemals ohne Guide in den Busch (Inland) gehen.

Aus gesundheitlicher Sicht gibt es keine obligatorischen Impfungen, die Sie vor Ihrer Reise nach Suriname durchführen lassen müssen, obwohl einige davon empfohlen werden. Zum Beispiel sollten Sie den Malaria-Impfstoff und die Malaria-Tabletten verwenden, wenn Sie die Regenwälder erkunden möchten. Es wird auch empfohlen, sich gegen Tetanus-Diphtherie, Hepatitis A und Gelbfieber impfen zu lassen. Trinken Sie in Suriname nur Wasser aus Flaschen.

Vergessen Sie nicht, die Kultur und Traditionen in Suriname zu respektieren. Sie müssen zum Beispiel beim Fotografieren stets im Vorfeld um Erlaubnis bitten. Einige Einheimische im Landesinneren halten bestimmte Bäume oder Sportarten für heilig, sodass Sie um Erlaubnis bitten sollten, bevor Sie ein Foto von ihnen machen. Wenn Sie mit einem Guide reisen, wird dieser Sie über typische Verhaltensregeln informieren. Ansonsten sollten Sie sich auf Ihr Anstandsgefühl verlassen.

Insgesamt gilt es festzuhalten, dass Suriname zwar ein sehr kleines Land im nördlichen Südamerika ist, es aber mehr zu bieten hat, als man zunächst vermuten würde. Die Natur, die Menschen und all das, was es zu entdecken gilt, werden Sie begeistern. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei. Genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub!