Ruanda: Visuminformationen

 
   
 
 
 
     
 

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Häufig gestellte Fragen

Ruanda ist ein wunderschönes Land, das sich seit dem Genozid im Jahre 1994 stark verändert hat. Die Veränderung war so groß, dass das Land heute manchmal als das Singapur Afrikas oder die Schweiz Afrikas bezeichnet wird. Der Grund für diese Vergleiche ist, dass Ruanda zu einem Paradebeispiel für Ordnung, Sauberkeit, Ruhe und Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit geworden ist.

Ruanda hat seine Türen für den Tourismus und die Wirtschaft geöffnet und stark in Infrastruktur und erstklassige Hotels investiert. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass Sie hier kein authentisches afrikanisches Erlebnis mehr finden können, täuschen Sie sich. Wenn Sie wissen möchten, wie das tägliche Leben in dieser zentralafrikanischen Nation aussieht, müssen Sie nicht weiter als bis zu einem der lokalen Märkte gehen. Auf dem Hauptmarkt in Kigali werden die Besucher mit allerlei Köstlichkeiten und Besonderheiten verwöhnt: Von wunderschönen bunten Saubohnen bis hin zu geschnitzten Stücken Maniokwurzel, die die Sinne anregen sollen. In Ruanda leben etwas weniger als 13 Millionen Menschen, die meisten davon in ländlichen Gebieten. Die Hauptstadt Kigali hat die meisten Infrastrukturausgaben seit dem Frieden des Landes verzeichnet.

Ruanda hat ein präsidiales Regierungssystem und der Präsident ist Paul Kagame von der Ruandischen Patriotischen Front (RPF), der seit 2000 ununterbrochen im Amt ist. 2006 war Ruanda das erste Land der Welt, das Plastiktüten verboten hat, und sie nehmen es ernst.

Doch das Wichtigste zuerst: Die Visapolitik Ruandas ist als entspannt zu bezeichnen. Eine Einreise ist demnach häufig kein Problem. Es gibt zahlreiche Nationalitäten, die visafrei einreisen können. Wenn Sie jedoch nicht von der Erteilung eines Visums befreit sind, müssen Sie nicht unbedingt die nächstgelegene ruandische Botschaft besuchen. Dies liegt daran, dass alle Reisenden entweder bei der Ankunft ein Visum (Visa-On-Arrival) erhalten oder vor der Abreise ein elektronisches Visum beantragen können. iVisa kann bei Letzterem helfen, und ehrlich gesagt ist das Online-Bewerbungsverfahren besser als das Anstehen für das Visum am Ankunftsschalter in Ruanda.

Unabhängig von den technischen Details werden Sie eine tolle Zeit in Ruanda haben. Es gibt viel zu sehen und zu tun. Sie werden mit unglaublichen Erinnerungen nach Hause zurückkehren. So gibt es den Nyungwe-Wald im Südwesten Ruandas – ein magischer Ort voller verschiedener Tierarten. Schimpansen sowie 12 andere Primatenarten haben in diesem Wald ihre Heimat. Eine Tour dahin lohnt sich! Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.

Der Parc National of Volcans ist ein weiterer Ort, den Sie gesehen haben sollten. Bedenken Sie jedoch, dass ein solcher Ausflug sehr teuer werden kann. Das liegt daran, dass Sie weitere Ausflüge unternehmen und Gorilla-Familien beobachten können. Ein Ticket kostet ca. 1500 US-Dollar. Wenn Sie jedoch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, sollten Sie diese Gelegenheit nicht verpassen. Wenn Sie tatsächlich eine Gorilla-Familie sehen, ist dies eine ganz beondere Erfahrung. Nicht viele Menschen können sagen, dass sie Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen haben.

Der Kivu-See ist vielleicht auch ein Ort, der Sie interessieren könnte. Es ist ein wunderschöner Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Leute gehen meistens dorthin, um sich zu entspannen. Allerdings kann man dort auch wunderbar wandern.

Wenn Sie etwas anderes als Naturwunder sehen möchten, empfehlen wir Ihnen, das Genozid-Denkmal in Kigali zu besuchen. Sie erhalten einen ergreifenden Einblick in eine der größten Tragödien der Welt. In Nyamata gibt es ein weiteres Völkermorddenkmal. Dieses ist jedoch nichts für schwache Nerven. Es ist expliziter als das vorherige Denkmal. Es befindet sich in einer Kirche, in der 1994 zehntausend Menschen getötet wurden. Die Zeichen dieser unaussprechlichen Tragödie finden sich dort immer noch. Zum Beispiel können Sie auf Bänken gestapelte Kleidung, mit Einschusslöchern übersäte Dächer und offene Krypten sehen.

Die Hauptsprache der Menschen in Ruanda ist Kinyarwanda, wobei Englisch und Französisch die Amtssprachen des Landes sind. Französisch wird von der älteren Generation gesprochen, da es ein Erbe aus der Kolonialzeit ist, als die Franzosen und Belgier Ruanda als ihre Kolonie betrachteten. Vor 2008 wurden Schulen und Klassen in ganz Ruanda auf Französisch verwaltet. Dann erklärte die Regierung eines Tages Englisch zur Amtssprache des Landes in den Schulen. Es wird angenommen, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass Englisch eine internationalere Geschäftssprache ist und dass versucht wird, sich von den Kolonialmächten zu distanzieren, die zu den schrecklichen Ereignissen in der Vergangenheit des Landes beigetragen haben. Solange Sie eine der beiden Sprachen sprechen, sollten Sie wunderbar vor Ort zurechtkommen.

Was Essen und Trinken angeht, werden Sie verwöhnt. Sie müssen nach Ruanda fahren und dort die lokalen Brochettes probieren! Dabei handelt es sich um einen Kebab aus Ziegenfleisch, der einfach köstlich ist. Die meisten Bars und Restaurants servieren dieses Gericht aufgrund seiner Beliebtheit. Das gegrillte Hähnchen und der Fisch sind auch sehr lecker. Insgesamt wird Sie das vielfältige Essen begeistern. Was Sie aber unbedingt beachten sollten: Vermeiden Sie es, Leitungswasser zu trinken, solange Sie in Ruanda sind. Halten Sie sich nur an Wasser in Flaschen.

Auch sollten Sie Folgendes wissen: Die Leute in Ruanda sind nett und einladend. Sie werden alles tun, um Ihnen während Ihres Urlaubs zu helfen. Sie sind an Touristen gewöhnt. Sie werden ihre Gastfreundschaft genießen. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass das Land relativ konservativ ist. Als Frau sollten Sie auf nicht zu freizügige Kleidung achten. Auch sind Begrüßungen in Ruanda sehr wichtig, und Sie sollten immer zuerst die älteste Person begrüßen. Das Rauchen ist an bestimmten öffentlichen Orten verboten. Achten Sie daher auf Hinweisschilder, bevor Sie sich eine Zigarette anzünden. Sie könnten andernfalls eine Geldstrafe erhalten.

Wenn es um Sicherheit geht, ist Ruanda ein durchaus sicheres Land. Sie sollten dennoch die Grenzen zur Demokratischen Republik Kongo und nach Burundi vermeiden. Auch sollte man hinsichtlich Taschendieben Vorsicht walten lassen. Aber solange Sie Ihren gesunden Menschenverstand verwenden und gefährliche Situationen vermeiden, sollte es Ihnen gut gehen. In Ruanda gibt es keine nennenswerten Krankheitsausbrüche, aber halten Sie sich auf dem Laufenden. Man weiß ja nie ... Die Leute in Ruanda sind nett und einladend. Sie werden alles tun, um Ihnen während Ihres Urlaubs zu helfen. Sie sind an Touristen gewöhnt und wissen, dass ein schöner Anfang immer zu ihren Gunsten wirkt, da der Tourismus auf dem Vormarsch ist. Sie werden ihre Gastfreundschaft genießen.

Das Fazit ist, dass Ruanda definitiv ein Land ist, das Sie besuchen sollten. Die Chance, Gorillas mit eigenen Augen zu sehen, ist beinah einzigartig. Die Leute sind unglaublich nett und man kann mehr als nur einfache Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen finden. Das Essen ist köstlich und gesund, und Sie werden sicherlich eine schöne Zeit haben. Während Ihres Aufenthalts in der Region können Sie auch die gesamte ostafrikanische Gegend besuchen. Ruanda ist zusammen mit Uganda und Kenia eines dieser bezaubernden afrikanischen Länder, die Ihnen unvergessliche Erinnerungen bescheren werden.