Westsahara Visa Informationen

 
   
 
 
 
     
 

Mehr erfahren: Einreisevisum

Weitere Informationen folgen in Kürze!
Erforderliche Dokumente für den Antrag
Wichtige Hinweise

Eine Reise in die Westsahara ist inzwischen sehr schwierig. Das Land wird von Marokko beansprucht und ist zum großen Teil von Marokko annektiert. Deshalb gelten für deutsche Staatsbürger die gleichen Einreisebestimmungen wie für Marokko. Das bedeutet, dass ein vorläufiger Reisepass oder Reisepass vorhanden sein muss, der noch mindestens 6 Monate nach Einreise gültig ist.

Deutsche Staatsbürger können für geschäftliche oder touristische Zwecke für bis zu 90 Tage visumfrei nach Marokko einreisen. Eine Verlängerung dieses Aufenthaltes ist nur sehr schwierig zu bewerkstelligen. Sie müssen der Ausländer-Polizei einen vollständigen Antrag mit Nachweis über finanzielle Mittel, gegebenenfalls einen Arbeitsvertrag in Marokko und eine ausführliche Begründung, warum ein längerer Aufenthalt erforderlich ist, vorgelegt werden.

Sollten Sie einen Verstoß gegen dieses Aufenthaltsrecht begehen, dann wird das strafrechtlich geahndet.

Westsahara Informationen

Das Land Westsahara wird zu 2/3 von Marokko kontrolliert und dementsprechend unsicher ist eine Reise in dieses Land. Es ist jederzeit und überall möglich, dass man als Europäer entführt wird, um Lösegeldforderungen durchzusetzen. Der Teil, der nicht von Marokko kontrolliert wird, ist in den Händen einer Befreiungsfront. Sie trägt den Namen Frente Polisario und kämpft für einen unabhängigen Staat, der den Namen „Demokratische Arabische Republik Sahara“ tragen soll.

Die Befreiungsfront kontrolliert den äußersten Osten des Landes und im Süden einen schmalen Streifen bis hin zum Atlantik. In der Westsahara leben ca. 550.000 Menschen, die Fläche des gesamten Landes beträgt ca. 266.000 km². Im nördlichen Teil des Landes überwiegen flache Kies- und Geröllwüsten, das Gelände steigt dort von der Küste zum Landesinneren hin flach an, bis es eine Höhe von ungefähr 400 m erreicht.

Der südliche Teil der Westsahara ist fast vollständig flach und Sanddünen sind die einzigen Erhöhungen. Das ganze Land ist sehr eintönig und eine vegetationslose Geröllebene. Im Land herrscht Wüstenklima und Regen ist äußerst selten, in Küstennähe kommt es zu Nebelbildung. Nur dort und in Flussoasen gibt es eine üppigere Vegetation. Dort findet man auch einige an den trockenen Lebensraum angepasste Tierarten.

Besonders häufig findet man Wüstenspringmäuse und Dornschwanz-Agamen in den sehr trockenen Regionen. In Höhlen an der Atlantikküste leben die vom Aussterben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobben. Der größte Teil der Bevölkerung besteht aus Arabern und arabisierten Berbern. Ursprünglich war das Gebiet von arabischen Nomaden besiedelt. Der Stamm nannte sich Sahrauis, viele von ihnen leben schon seit Jahren in Flüchtlingslagern in Algerien.

Gesprochen wird überwiegend marokkanisch und fast 100 % der Einwohner sind Muslime. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 68,4 Jahren. Durch die Annexion erlebte die Westsahara eine wahre Bevölkerungsexplosion. So zählte man im Jahr 1950 in der ganzen Westsahara etwa 14.000 Einwohner und 2017 rund 550.000.

Westsahara Tipps

Die Westsahara ist sicher kein typisches Urlaubsland, wer allerdings noch nie eine Geröllwüste mit ihren Oasen gesehen hat und sich auf etwas Unbekanntes und vielleicht auch Spektakuläres einlassen möchte, der ist hier genau richtig. Die Landschaft lässt sich am besten mit einem einheimischen Führer und mit einem Jeep erkunden. Dabei wird in typischen Nomadenzelten übernachtet und man wird mit einheimischen Gerichten versorgt.

In den Städten findet man viele typische marokkanische Bauten und in den größeren Städten gibt es überall Moscheen zu besichtigen.

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