Amerikanische Jungferninseln Visa Informationen

 
   
 
 
 
     
 

Mehr erfahren: US-Visum

Weitere Informationen folgen in Kürze!
Erforderliche Dokumente für den Antrag
Wichtige Hinweise

Für die Amerikanischen Jungferninseln besteht keine Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige. Sie können sich dort 90 Tage ohne Visum aufhalten. Dies ist möglich, da Deutschland am „Permanent Visa Waiver“-Programm teilnimmt. 2 Regeln sind jedoch dabei zu beachten. Zum einen muss mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft eingereist werden. Zum anderen muss ein Rückflugticket vorhanden sein, das ab der 1. Einreise innerhalb der nächsten 90 Tage gültig ist.

Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird dem Reisezweck entsprechend individuell festgelegt. Eine Verlängerung dieser Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich, auch wenn besondere Vorfälle ihre Abreise verzögern. Bei dieser Art der Einreise wird ein Stempel mit Datum in den Pass eingetragen, an dem die Ausreise spätestens stattfinden muss.

Amerikanische Jungferninseln Informationen

Die Amerikanischen Jungferninseln sind ein Teil der Karibik und liegen östlich von Puerto Rico. Die Inselgruppe besteht aus 3 Hauptinseln Saint Croix, Saint John und Saint Thomas, es gibt aber noch viele weitere kleine Inseln. Die Landschaft auf den Inseln ist meist hügelig bis gebirgig und es gibt nur wenige ebene Flächen. Das für die Karibik übliche tropische Klima findet man auch auf den Jungferninseln vor.

Dementsprechend gibt es das Jahr über nur geringe Temperaturschwankungen und meist wehen gemäßigte Winde aus östlicher Richtung. Die Regenzeit auf den Jungferninseln erstreckt sich mit geringen Abweichungen von Mai bis November. Die amerikanischen Jungferninseln haben etwa 108.000 Einwohner und ¾ der Bevölkerung stammt von ehemaligen Sklaven ab.

Die vormals auf der Insel lebende indianische Urbevölkerung wurde bereits im 16. Jahrhundert ausgerottet. Die Inseln wurden 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt, die 1. Insel, die er betrat, bekam den Namen Santa Cruz (Saint Croix). Nach Siedlungsversuchen der Engländer und auch Holländer ab 1625 kam es im Jahr 1650 zur Inbesitznahme durch Spanier und Franzosen.

Ab 1666 wurde sie dänische Kolonie und die Besitzer wechselten häufig. Saint Croix wurde 1733 von Frankreich an Dänemark verkauft und blieb dann bis 1917 im dänischen Besitz. Die Vereinigten Staaten benötigten zu dieser Zeit einen Marinestützpunkt in dieser Region und erwarben die Inseln für 25 Millionen USD. Die USA garantieren seit 1927 den Bewohnern die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Amerikanische Jungferninseln Reiseinformationen

Neben den 3 Hauptinseln, gibt es ca. 50 weitere kleine Inseln und wenn man schon vor Ort ist, sollte man nicht nur eine Insel besuchen, sondern so viele wie möglich. Jede der 3 Hauptinseln hat ihr besonderes Flair und besonders Saint Croix ist für Kulturinteressierte ein Aufenthalt wert. Viele sehr gut erhaltene historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert können dort besucht und erkundet werden.

Wer es lieber turbulent mag, der muss in die Hauptstadt Charlotte Amalie auf der zweitgrößten Insel Saint Thomas gehen. Dort tobt das Leben und in der mit ca. 25.000 Einwohnern größten Stadt der Amerikanischen Jungferninseln wird fast zu jeder Tageszeit etwas geboten. Dort erkennt man dann aber auch, dass die Haupteinnahmequelle der Inseln der Tourismus ist.

Ebenfalls auf Saint Thomas ist die älteste Synagoge Amerikas und ein ehemaliger Piratensitz, den man unbedingt bei seinem Besuch erkunden sollte. Wer einen besonderen Nervenkitzel sucht, dem sei eine Kajakfahrt in den Mangrovenlagunen empfohlen. Danach kann man mit einem Unterseeboot durch die Korallenriffe, die noch sehr gut erhalten sind, gleiten.

Erfahrungsberichte
Lesen Sie über die Erfahrungen unserer Kunden