Falklandinseln Visa Informationen

 
   
 
 
 
     
 

Mehr erfahren: Einreisegenehmigung

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Erforderliche Dokumente für den Antrag
Wichtige Hinweise

Für deutsche Staatsangehörige ist kein Visum für einen touristischen Aufenthalt nötig. Bei der Ankunft auf den Falklandinseln muss man ein „Visitors Permit“ beantragen und man erhält es problemlos. Dieses Permit ist 4 Wochen gültig und kann ohne Probleme in der Hauptstadt Stanley verlängert werden. Zur Einreise benötigt man jedoch einen Reisepass, der mindestens für die Länge des Aufenthaltes gültig ist.

Es empfiehlt sich jedoch, einen Reisepass mitzuführen, der länger als der geplante Aufenthalt gültig ist. Es können immer wieder unvorhergesehene Verzögerungen eintreten und damit kann man großen Komplikationen aus dem Weg gehen. Passagiere, die mit dem Kreuzfahrtschiff zu den Falklandinseln gelangen und einen Aufenthalt von maximal 24 Stunden dort haben, benötigen kein Visum.

Falklandinseln Informationen

Die Falklandinseln sind eine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Sie gehören geographisch gesehen zu Südamerika und liegen ungefähr 400 km östlich von Argentinien. Die Inseln sind britisches Überseegebiet und das Vereinigte Königreich übernimmt Verteidigung und Außenpolitik. Argentinien beansprucht die Falklandinseln seit 1833 für sich. Die Inselgruppe besteht aus etwa 200 Inseln, die größten und wichtigsten davon sind Westfalkland und Ostfalkland.

Die Größe der beiden Inseln beträgt jeweils ca. 6.000 km². Zwischen diesen beiden Inseln verläuft der breite Falklandsund, an dem Port Howard liegt. Auf Ostfalkland liegt die Hauptstadt Stanley mit rund 2.000 Einwohnern. Die ganze Inselgruppe hat nur knapp 3.000 Einwohner und zusätzlich 1.700 stationierte Soldaten. Das Klima auf den Inseln ist kalt, windig und sehr regnerisch.

Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 5 °C. Die Temperaturen im Sommer, der von Oktober bis April andauert, betragen 8 bis 12 °C. Nur an wenigen Tagen werden Temperaturen von 20 °C oder mehr erreicht. Die Falklandinseln wurden 1592 entdeckt und waren damals unbewohnt. Die 1. Siedlung auf Ostfalkland wurde 1764 von Franzosen gegründet. 1766 gründeten auf Westfalkland die Briten die Siedlung Port Egmont.

Um 1800 herum wurde Spanien Besitzer der Inseln und es gab immer wieder Territorialstreitigkeiten zwischen Großbritannien und Spanien. 1820 wurde die Inselgruppe von Argentinien in Besitz genommen und Großbritannien behauptete seine Ansprüche auf die Inseln, in dem es 1833 einen Flottenstützpunkt dort errichtete. Dies zwang die argentinische Verwaltung zum Abzug und 1837 wurde von Großbritannien eine Kolonialverwaltung eingerichtet.

Die Falklandinseln haben eine eigene Währung, das Falkland-Pfund. Die Inseln sind vollkommen von Großbritannien abhängig, das Außenhandelsdefizit macht die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts aus. Neben der Schafzucht und dem Export der Wolle sind nur noch die Fischerei und die Fischverarbeitung von Bedeutung. Weitere Industrien gibt es nicht.

Falklandinseln Reisetipps

Die Falklandinseln haben traumhafte weiße Strände, das Problem sind dabei aber die Temperaturen, die jeden vernünftigen Menschen vom Baden abhalten. Auf den Falklandinseln sind die Lebenshaltungskosten sehr hoch. Dies kommt daher, dass fast alles auf die Inseln importiert werden muss. Das Essen ist typisch britisch und dementsprechend einfach gehalten.

Während fast alles sehr teuer ist, gibt es die Ausnahme beim Alkohol. Dieser ist vom Preis her angemessen und wird in großer Vielfalt in den Gaststätten und Unterkünften angeboten. Dies kommt daher, da alkoholische Getränke auf den Falklandinseln gänzlich steuerfrei sind. Als Urlauber auf den Falklandinseln sollte man sich darauf einstellen, Selbstversorger zu sein, denn die meisten Übernachtungsmöglichkeiten sind Häuser, die nur für Touristen gebaut wurden.

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