Braucht man ein Visum für China?

Braucht man ein Visum für China?

iVisa | Aktualisiert am Oct 22, 2020

Jährlich reisen mehr als 60 Millionenen Menschen nach China. Die Volksrepublik ist nicht nur für seine Wirtschaftskraft, sondern auch für seine kulinarische Finesse und kulturelle Highlights wie der Chinesischen Mauer bekannt. Aber auch als deutscher Tourist gibt es viel zu bedenken, wenn es eine solche Reise zu planen gilt. Abhängig vom Zeitraum der geplanten Reise – und je nachdem, in welche Kategorie Reisender man fällt - muss auch das passende Visum beantragt werden. Als Besitzer eines deutschen Reisepasses stehen die Chancen für den Erhalt eines Visums zwar generell gut, aber bei der Vielzahl von Möglichkeiten kann man schnell den Überblick verlieren.

China

Ist ein Visum immer erforderlich?

Trotz der Bedeutung eines deutschen, österreichischen oder Schweizer Reisepasses ist auch die Beantragung eines Visums für China unumgänglich. Es gibt grundsätzlich Ausnahmen für Diplomaten, die auch ohne Visum einreisen können. Diese treffen in Bezug auf Deutschland jedoch nicht zu.

Dennoch gibt es in Bezug auf China-Aufenthalte und der Visa-Beantragung ein paar Besonderheiten:

  • In Hongkong ist deutschen Staatsangehörigen ein visafreier Aufenthalt von bis zu 90 Tagen gestattet
  • Ein Transitaufenthalt von bis zu 72 Stunden ist visafrei möglich
  • Touristengruppen, die durch ein in China registriertes Reisebüro organisiert sind und mit einer Kreuzfahrt in Shanghai ankommen, ist es ab dem 1. Oktober 2016 möglich, sich bis zu 15 Tage ohne Visum in China aufzuhalten

Welche Visa-Kategorien gibt es?

Neben weiteren Untergruppen sind diese Visa-Kategorien die häufigsten:

  • F-Visum: für Personen, die zu einem Austausch, Besuch, einer Studienreise oder anderen Aktivitäten nach China eingeladen werden (im Regelfall maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer)
  • X-Visum: für Personen, die ein Studium in China aufnehmen wollen (maximal 180 Tage Aufenthaltsdauer bzw. einmalige Einreise mit anschließender Aufenthaltserlaubnis)
  • M-Visum: für Personen, die zu gewerblichen Zwecken oder Handel nach China eingeladen werden (im Regelfall maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer)
  • Z-Visum: für Personen, die in China arbeiten wollen oder für Unternehmungen mit kommerziellem Zweck (einmalige Einreise mit anschließender Aufenthaltserlaubnis)
  • Q- und S-Visum: für Personen, die Angehörige in China besuchen (maximal 180 Tage Aufenthaltsdauer)
  • L-Visum: für Personen, die zu touristischen Zwecken nach China reisen (maximal 30 Tage Aufenthaltsdauer)

Beantragung eines Tourismus-Visums in Deutschland

Das klassische Touristenvisum kann in Deutschland nicht online oder direkt bei der chinesischen Botschaft beantragt werden. Vielmehr müssen die entsprechenden Dokumente an das zuständige Visa-Zentrum (CVASC) in Papierform übergeben werden. Verschickt man die Dokumente auf postalischem Weg, fallen zudem zusätzlich Gebühren an.

Diese Dokumente werden grundsätzlich dafür benötigt:

  • Reisepass im Original (mit einer Mindestgültigkeit von sechs Monaten nach Reiseende)
  • Visa-Antragsformular
  • Passfoto (wird auf dem Antragsformular befestigt)
  • Reisebestätigung/Rechnung mit Flugplan und Hotelliste (ggf. vom Reiseveranstalter)
  • Auftragserteilung für den Visa-Dienst (für den Fall, dass ein Service für die Beantragung eines Visums in Anspruch genommen wird)

iVisa vereinfacht das Prozedere

Auf iVisa.com ist es hingegen möglich, das gewünschte Visum einfach und schnell online zu beantragen. Die notwendigen Daten werden eingegeben und verwahrt, so dass jederzeit erneut das passende Visum beantragt werden kann. Das ist nicht nur sicher, sondern geht auch schnell. Es müssen nicht jedes Mal komplizierte Anträge ausgefüllt und Dokumente kopiert werden. Mit iVisa befindet sich alles an einer Stelle und man überlasst dem Reisenden das Wichtigste: die Freude an dem China-Aufenthalt.

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