Albanien Visum-Informationen

 
   
 
 
 
     
 

Mehr erfahren: Visum Typ C

Weitere Informationen folgen in Kürze!
Erforderliche Dokumente für den Antrag
Wichtige Hinweise

Albanien ist mit knapp 2,9 Millionen Einwohnern ein kleines Land, das sich auf dem Balkan befindet. Während im Landesinneren die Albanischen Alpen zu finden sind, grenzt die Küste an das Ionische Meer und die Adria. Nicht nur die Schönheit der Natur macht dieses Land für Touristen attraktiv. Auch kulturell kann das Land mit archäologischen Schätzen und Burgen begeistern. Die Hauptstadt Tirana umfasst mit dem Skanderbeg-Platz und dem Historischen Nationalmuseum weitere Attraktionen, die einen Besuch wert sind. Doch hat man sich erst für Albanien als Reiseziel entschieden, stellen sich noch ganz andere Fragen: Benötigt man als deutscher, österreichischer oder schweizerischer Staatsbürger ein Visum? Und wenn dieses benötigt wird, wo und wie muss es beantragt werden?

Wird ein Visum für eine Einreise nach Albanien benötigt?

Als deutscher Staatsbürger kann man sowohl mit einem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass als auch mit dem Personalausweis einreisen. Letzterer ermöglicht allerdings nur einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Daraus ergibt sich auch, dass Deutsche für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum benötigen. Wird jedoch beabsichtigt, länger als 90 Tage in Albanien zu bleiben, muss man sich innerhalb der ersten 30 Tage beim Grenz-und Migrationsdirektorat anmelden. Dort muss dann eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden, was unter der Vorlage eines deutschen Führungszeugnisses zu erfolgen hat.

Für welche anderen Länder ist eine Einreise ohne Visum möglich?

Auch für folgende Länder kann eine Einreise – zu touristischen Zwecken – ohne ein Visum erfolgen: Argentinien, Australien, Belgien, Bosnien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Malta, Montenegro, Norwegen, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA und Zypern. Für alle Angehörigen von Staaten, die oben nicht genannt wurden, und in allen anderen Fällen wird ein Visum vor Einreise benötigt.

Welche Arten von Visa gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Visa – Touristen-und Geschäftsvisa. Dabei sind beide Arten für unterschiedliche Zwecke zu beantragen, benötigen aber häufig ähnliche Unterlagen. Grundsätzlich ist festzuhalten: Das Touristenvisum versetzt den Inhaber in die Lage, das Land zu bereisen und dort Urlaub zu machen oder Freunde und Verwandte zu besuchen. Das Geschäftsvisum hingegen dient dazu, Geschäftsgespräche und Verhandlungen zu führen oder den Besuch von Konferenzen und Seminaren zu ermöglichen. Dabei werden grundsätzlich folgende Unterlagen für eine Beantragung benötigt:

  • vollständig ausgefüllter Visumantrag
  • gültiger Reisepass
  • biometrisches Passbild

Allerdings können gerade bei der Beantragung eines Geschäftsvisums noch weitere Unterlagen einzureichen sein. Dies kann beispielsweise ein Schreiben der entsendenden Institution bzw. Firma sein sowie ein Schreiben der empfangenden Institution. Andere Nachweise können auch je nach Land variieren. Des Weiteren gibt es noch sog. Grenzvisa für Touristengruppen, die für eine Dauer von drei Tagen ausgestellt werden. Dies findet auf die Staatsangehörigen folgender Länder Anwendung: Bahrain, Bolivien, Brunei, Costa Rica, Ecuador, Guatemala, Honduras, Hong Kong, China, Jamaika, Mexiko, Moldawien, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Russland, Salvador, Taiwan, Thailand, Ukraine, Uruguay, Venezuela Dies gilt allerdings nur für Touristengruppen, die von einem lizenzierten Reiseveranstalter organisiert wurden. Festzuhalten gilt insgesamt: Für Staatsangehörige der Europäischen Union – und damit auch für Deutsche – ist eine Einreise und ein Aufenthalt in Albanien meist sehr unkompliziert. Erst bei längeren Aufenthalten über 90 Tagen sind zusätzliche Genehmigungen zu beantragen.

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